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Die Geschichte und Entstehung des Kinos

Schon immer war es ein Wunsch von Forscher und Entwickler, bewegende Bilder aufzunehmen und solche auch wiederzugeben. Erst durch die Entdeckung, dass das menschliche Auge und das Gehirn in der Lage ist, eine Abfolge aus stehenden Bildern zusammenhängend wahrzunehmen, machte die Realisierung möglich.

Der österreichische Jesuit Athanasius Kircher erfand die "Laterna magica". Hierbei handelt es sich um ein durch Kerzenschein erleuchtetes Bild, das mit einer Linse vergrößert, an eine Wand projiziert wird.

1878 gelang es erstmals, stehende Bilder in Bewegung zu bringen. Eadweard Muybridge, einem Engländer, gelang es als erstes, Reihenfotos von einem Pferd in Bewegung zu bringen. Ähnliches führte auch der Deutsche Ottomar Anschütz durch. Er entwickelte den Schnellseher, einen Guckkasten, bei dem die Bildtrommel rotierte.

Die ersten brauchbaren Geräte zum Betrachten von "lebendigen Bilder" entwickelte Edison. Er verwendete Zelluloid Filme, die über ein Zahnrad an einem Objektiv vorbeigeführt und belichtet werden. Über ein Kinetoskop (Guckkasten) konnten die Bilder mittels Kurbel angeschaut werden.

Als "Väter des Films" gelten jedoch die Gebrüder Lumieres. Dank ihrer finanziellen Möglichkeiten konnten sie sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Ihr Kinematograph erfüllte alle Kriterien des neuen Mediums.

Im März 1895 drehte Louis Lumiere seinen ersten Film.

Am 28. Dezember 1895 fand im Pariser Grand Cafe die erste Filmvorstellung der Gebrüder Lumieres vor einem Publikum statt. Dies gilt allgemein als Gebutsstunde des Kinos.

Anfänglich kamen die Menschen nur zögerlich in die Vorstellungen. Bald jedoch wurde das Programm 20 mal am Tag aufgeführt und die Menschen strömten in die Vorstellungen, um die "lebenden Bilder" mit eigenen Augen zu sehen. Der erste Kurzfilm handelt von der Ankunft eines Zuges in einem Bahnhof, wobei die Lokomotive dicht an der Kamera vorbeifährt. Die Besucher sollen so erschrocken davon gewesen sein, dass sie sich hinter den Sitzen versteckten oder sogar den Saal fluchtartig verließen.

Im März 1897 eröffneten die Gebrüder Lumiere in Paris das erste Kino. Der erste Film mit einer Handlung war "Der begossene Begießer". Er zeigt, wie ein Gärtner von einem Jungen mit einem Wasserschlauch geärgert wird und ihm das Wasser ins Gesicht spritzt. Die Zuschauer waren begeistert und strömten in Massen ins Kino.

Die Möglichkeiten des Trickfilms erkannte als erster George Melies. Seine berühmtesten Filme waren "Die Reise zum Mond" und "Die Reise durch das Unmögliche". Sie gelten als erste Erfindung des fiktiven Films und als Gegensatz zu den Dokumentarfilmen der Gebrüder Lumiere.

Danach folgte die Ära des Stummfilm. In dieser Zeit entstanden Fritz Langs Metropolis oder Ben Hur von Fred Niblo.



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